GE–McKinsey-Matrix: Attraktivität und Wettbewerbsstärke transparent vergleichen
PRÜFPUNKTE
Eine Mehrkriterien-Portfoliokarte mit ihren Belegen, Unsicherheiten und Überprüfungsbedingungen.
01Externe Attraktivität von internen Wettbewerbsbelegen trennen.
02Jedes Kriterium begründen und Doppelzählung vermeiden.
03Sensitivität prüfen und nicht kompensierbare Einschränkungen ausweisen.
Die zwei Dimensionen getrennt halten
Attraktivität betrifft das externe Umfeld, etwa Struktur, Nachfrage, Zugang oder Regulierung. Wettbewerbsstärke betrifft Position und Fähigkeiten der Organisation. Derselbe Beleg in beiden Dimensionen erhält verdecktes Doppelgewicht.
Externe Kriterien
Interne Kriterien
Belegverantwortung
Keine Doppelzählung
Gewichte und Skalen offenlegen
Eine Skala braucht beobachtbare Anker für jede Stufe. Gewichte sind Entscheidungskonventionen und keine gemessenen Tatsachen; sie müssen von den Konsequenzträgern hinterfragt werden können.
Skalenanker
Gewichtsbegründung
Belegdatum
Fehlende Werte
Die Empfehlung stresstesten
Die Position wird bei sensiblen Gewichten oder Eingaben neu berechnet; nicht kompensierbare Bedingungen werden separat genannt. Die Karte führt zu einer bedingten Handlung und einem nächsten Prüfsignal.
Sensitivität
Nicht kompensierbare Bedingung
Bedingte Handlung
Prüfsignal
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Den Entscheidungsvertrag festhalten
Nutzen Sie die Frage „Wie können zwei Mehrkriterienscores einen Portfoliovergleich stützen, ohne die erzeugenden Annahmen zu verbergen?“ als Vertrag: Benennen Sie Verantwortung, Termin, Umfang und Alternativen, bevor weiteres Material gesammelt wird. Die Matrix vergleicht Marktattraktivität und Wettbewerbsstärke nur dann sinnvoll, wenn Kriterien, Gewichte, Belege und Unsicherheit sichtbar bleiben. Halten Sie fest, was bewusst außerhalb des Umfangs liegt, wer den Rahmen hinterfragen darf und welche Folge ein Aufschub hat. So ersetzt weder ein attraktives Framework noch eine Akteursliste unbemerkt die zu unterstützende Entscheidung.
Verantwortung und Termin
Vergleichbare Alternativen
Explizite Grenze
Kosten des Aufschubs
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Ein prüfbares Belegregister aufbauen
Bewahren Sie für jede wesentliche Aussage Originalquelle, Veröffentlichungsdatum, Beobachtungszeitraum, Methode, Einheit und betroffene Grundgesamtheit. Trennen Sie beobachtete Fakten, berechnete Schätzungen, Interviewurteile und Annahmen. Verbinden Sie das Register mit dem Ergebnis: Eine Mehrkriterien-Portfoliokarte mit ihren Belegen, Unsicherheiten und Überprüfungsbedingungen. Fehlende oder widersprüchliche Belege bleiben mit Verantwortung und Beschaffungsaktion sichtbar; sie werden nicht zur Gewissheit, nur um die Seite zu vervollständigen.
Primärquelle
Methode und Einheit
Vertrauen
Beleglücke
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Eine einheitliche Arbeitskonvention anwenden
Definieren Sie vor der Analyse Einschlusskriterien, Kennungen, Vergleichsgruppe, Rechen- oder Codierregel, Umgang mit fehlenden Werten und Versionsdatum. Wenden Sie dieselbe Konvention auf jede Option und jeden Akteur an. Nutzen Sie die Prüfpunkte als Abnahmetests, beginnend mit „Externe Attraktivität von internen Wettbewerbsbelegen trennen.“ Ein Ergebnis ist erst brauchbar, wenn andere den Weg von den Eingaben zur Darstellung rekonstruieren und Urteile erkennen können.
Stabile Definitionen
Gemeinsamer Vergleich
Versionierte Eingaben
Reproduzierbare Verarbeitung
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Unsicherheit und rivalisierende Deutungen prüfen
Konfrontieren Sie die bevorzugte Deutung mit mindestens einer plausiblen Alternative, einer widersprechenden Beobachtung und einem Sensitivitätstest. Trennen Sie Zusammenhang von Vorhersage und leiten Sie Absicht, Macht oder Kausalität nie allein aus Position, Punktwert oder grafischer Nähe ab. Die Grenze bleibt: Aggregation verbessert die Lesbarkeit, kann aber eine kritische Schwäche, Abhängigkeit oder Einschränkung verbergen. Benennen Sie die Unsicherheit, die das Ergebnis am ehesten umkehrt, und die Beobachtung, die zwischen Erklärungen unterscheidet.
Alternative Erklärung
Gegenbeleg
Sensitivität
Entscheidungsrelevante Unsicherheit
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Aktion und Regel zur Wiedereröffnung dokumentieren
Machen Sie aus der Analyse einen datierten Entscheidungsnachweis statt einer statischen Seite. Bewahren Sie gewählte und verworfene Optionen, Einwände, akzeptierte Risiken und den ersten reversiblen Schritt. Nennen Sie Signal, quantitative oder qualitative Schwelle, verantwortliche Person und Prüftermin für Bestätigung, Anpassung, Pause oder Wiedereröffnung. Jede spätere Änderung erhält Autor und Begründung, damit die Geschichte trotz neuer Belege verständlich bleibt.
Entscheidungsspur
Reversibler erster Schritt
Prüfschwelle
Benannte Verantwortung
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Definition und Entscheidungsumfang
Definieren Sie GE–McKinsey-Matrix operativ, bevor Sie die Methode anwenden. Benennen Sie Entscheidungseinheit, Marktgrenze, Zeithorizont und Vergleichsgruppe. Die Methode muss „Wie können zwei Mehrkriterienscores einen Portfoliovergleich stützen, ohne die erzeugenden Annahmen zu verbergen?“ beantworten, ohne den Umfang unbemerkt zu erweitern oder die Entscheidung durch eine bloße Klassifikation zu ersetzen.
Operative Definition
Entscheidungseinheit
Grenze
Zeithorizont
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Abnahmetest für den Umfang
Eine unabhängige Person benennt Einschluss, Ausschluss und Konstanten. Die Seite besteht nur, wenn zwei Fachleute dieselbe Einheit und denselben Zeitraum analysieren würden. Mehrdeutigkeit wird als Annahme dokumentiert und erhält vor Berechnung oder Einordnung eine verantwortliche Person.
Gleiche Einheit
Gleicher Zeitraum
Explizite Ausschlüsse
Verantwortung
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Marketingfall und Alternativen
Übersetzen Sie die Methode in einen konkreten Marketingfall mit benanntem Kunden-, Angebots-, Markt- oder Portfoliobezug. Bewahren Sie mindestens zwei echte Alternativen und den Status quo. Das Ergebnis Eine Mehrkriterien-Portfoliokarte mit ihren Belegen, Unsicherheiten und Überprüfungsbedingungen. muss Zielkonflikte sichtbar machen, statt eine bevorzugte Option als zwangsläufig darzustellen.
Konkreter Fall
Status quo
Zwei Alternativen
Sichtbare Zielkonflikte
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Test der Entscheidungsfrage
Prüfen Sie, ob die Frage durch Wahl, Verpflichtung oder Lernhandlung beantwortet werden kann. Ein allgemeiner Wunsch, den Markt besser zu verstehen, genügt nicht. Halten Sie Entscheidungsträger, Termin, knappe Ressourcen und die Folge fest, wenn keine Option gewählt wird.
Entscheidungsträger
Termin
Restriktion
Kosten des Nichtentscheidens
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Warum diese und keine andere Methode
Erklären Sie, welchen Teil der Entscheidung GE–McKinsey-Matrix erhellt und wofür eine andere Perspektive nötig bleibt. Vergleichen Sie eine plausible Alternativmethode. Die Auswahl folgt der zu verringernden Unsicherheit, nicht Gewohnheit, grafischer Attraktivität oder einer vertrauten Matrix.
Relevante Unsicherheit
Alternativmethode
Begründung
Ergänzende Perspektive
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Intuition und Wirkmechanismus
Beschreiben Sie den Mechanismus in Alltagssprache vor Etiketten oder Punktwerten: Was verändert sich, für wen, über welche Verbindung und in welchem Zeitraum? Kennzeichnen Sie die Verbindung als beobachtet, geschätzt oder angenommen. Grafische Nähe und Quadrantenzugehörigkeit beweisen keine Kausalität.
Akteur
Veränderung
Mechanismus
Belegstatus
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Datenanforderungen und Wörterbuch
Listen Sie jedes benötigte Feld mit Definition, Einheit, Geografie, Grundgesamtheit, Beobachtungszeitraum, Quelle und Aktualisierungsdatum. Trennen Sie fehlende Werte von Null und nicht anwendbar. Stabile Kennungen verbinden bei Aktualisierungen denselben Markt, dasselbe Segment, Unternehmen oder Geschäftsfeld.
Felddefinition
Einheit
Beobachtungszeitraum
Stabile Kennung
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Quellen- und Vergleichbarkeitskontrolle
Prüfen Sie zuerst Primärquellen und dokumentieren Sie Transformationen sekundärer Daten. Währung, nominale oder reale Werte, Kalenderzeitraum, Umfang und Nenner müssen übereinstimmen. Jede Umrechnung und jeder Proxy bewahrt Formel, Grund, Vertrauensgrad und Entscheidungswirkung.
Primärquelle
Vergleichsbasis
Umrechnungsregel
Proxy-Vertrauen
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Formalisierung und Konventionen
Schreiben Sie Formel, Codierregel oder Klassifikationskonvention für GE–McKinsey-Matrix aus. Definieren Sie Symbol, Skalenanker, Gewicht und Vorzeichen. Erklären Sie, ob ein höherer Wert günstig, ungünstig oder nur beschreibend ist; eine gewichtete Summe darf keine bindende Restriktion verdecken.
Formel oder Regel
Skalenanker
Bedeutung der Gewichte
Bindende Restriktion
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Kontrolle der rechnerischen Integrität
Berechnen Sie Summen, Verhältnisse und Klassen aus den angezeigten Eingaben neu. Prüfen Sie Einheiten, Nenner, Rundung und fehlende Werte. Bewahren Sie den ungerundeten Wert zur Reproduktion. Ein Schwellenwert wird als vereinbarte Konvention und nicht als universelle Tatsache bezeichnet.
Neuberechnung
Nenner
Rundung
Status der Schwelle
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Verfahren und Verantwortlichkeiten
Beschreiben Sie die Reihenfolge von der Sammlung bis zur Entscheidung: rahmen, beschaffen, qualifizieren, berechnen, hinterfragen, vergleichen und dokumentieren. Für jeden Schritt werden Rolle, Eingabe, Ausgabe und Abnahmebedingung benannt. Mechanische Arbeit bleibt von verantwortlichem menschlichem Urteil getrennt.
Geordnete Schritte
Rolle
Ein- und Ausgabe
Menschliches Urteil
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Prüfung des Rechenbeispiels
Ein kompaktes Beispiel zeigt Eingaben, Zwischenschritte und Ergebnis lückenlos. Die Werte sind realistisch, aber ausdrücklich simuliert. Die erzählte Schlussfolgerung stimmt mit den Zahlen überein; alternative Annahmen zeigen, wie ein anderes Ergebnis sachlich entstehen könnte.
Sichtbare Eingaben
Zwischenschritte
Passende Schlussfolgerung
Alternativer Ausgang
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Annahmen als prüfbare Fragen
Überführen Sie jede wesentliche Annahme in Frage, beobachtbaren Indikator, Quelle, Schwelle und Prüftermin. Trennen Sie mit vorhandenen Daten prüfbare Annahmen von solchen, die Experiment, Interview oder künftige Beobachtung verlangen. Zustimmung von Beteiligten ist noch keine Validierung.
Prüfbare Frage
Indikator
Schwelle
Prüftermin
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Reaktionsplan für Diagnosen
Für jede Diagnose von GE–McKinsey-Matrix steht fest, was berechnet oder beobachtet wird, wie es zu deuten ist und welche Handlung bei Scheitern folgt. Eine Warnung ohne Reaktionsregel ist unvollständig. Das Scheitern blockiert, senkt Vertrauen oder löst zusätzliche Belegsuche aus.
Beobachtetes Signal
Deutung
Fehleraktion
Entscheidungswirkung
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Robustheit und Sensitivität
Variieren Sie unsichere Eingaben, Skalenanker und Gewichte in vertretbaren Bereichen. Prüfen Sie alternative Marktgrenzen und plausible fehlende Werte. Berichten Sie, welche Änderungen die Empfehlung stabil lassen und welche sie umkehren; Instabilität darf nicht hinter einem Zentralwert verschwinden.
Eingabebereiche
Alternative Grenze
Fehlwertfall
Rangumkehr
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Gegenbeleg und rivalisierende Erklärung
Suchen Sie gezielt nach Beobachtungen gegen die bevorzugte Deutung. Vergleichen Sie einen rivalisierenden Mechanismus und benennen Sie den unterscheidenden Test. Trennen Sie Zusammenhang, Vorhersage und Kausalität; schwächen Sie die Aussage, wenn das Untersuchungsdesign die stärkere Behauptung nicht trägt.
Gegenbeleg
Rivalisierender Mechanismus
Unterscheidungstest
Aussageniveau
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Interpretation mit angemessener Sprache
Interpretieren Sie nur auf dem belegten Niveau. Diese Grenze bleibt sichtbar: Aggregation verbessert die Lesbarkeit, kann aber eine kritische Schwäche, Abhängigkeit oder Einschränkung verbergen. Erklären Sie Größenordnung, Unsicherheit, geschäftliche Relevanz und betroffene Option getrennt. Eine beschreibende Kategorie wird weder zur Prognose noch eine Prognose zum Nachweis kausaler Wirkung.
Größenordnung
Unsicherheit
Geschäftsrelevanz
Aussagegrenze
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Zulässige und unzulässige Schlüsse
Veröffentlichen Sie zwei Listen: durch die Analyse gestützte und weiterhin ungestützte Schlüsse. Nehmen Sie verlockende Übertreibungen wie garantierte Leistung, universelle Überlegenheit oder unterstellte Absicht auf. Jede zulässige Aussage verweist auf Berechnung, Beobachtung oder Quelle.
Gestützte Aussagen
Unzulässige Aussagen
Nachvollziehbare Basis
Keine Garantie
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Entscheidungs-, Einsatz- und Vermeidungsregeln
Nennen Sie Marketinghandlung, ersten reversiblen Schritt und Bedingungen, unter denen die Methode nicht eingesetzt werden sollte. Bewahren Sie verworfene Alternativen und Einwände. Die Empfehlung bleibt an Belege, Restriktionen und dokumentierte Prüfsignale gebunden.
Bedingte Handlung
Reversibler Schritt
Vermeidungsfall
Verworfene Alternative
QUALITÄTSPROTOKOLL DER METHODE
Reproduzierbarkeit, Quellen und Governance
Versionieren Sie Datensatz, Wörterbuch, Parameter, Code oder Arbeitsblatt und erwartete Ausgabe. Dokumentieren Sie Quellenstellen, Lizenzen und Prüfsummen für gespeicherte Artefakte. Benennen Sie Reviewer, Veröffentlichungsstatus und Wiedereröffnungssignal. Ein künftiges Team reproduziert das Ergebnis ohne verborgene Konventionen.
Versionierte Artefakte
Quellenstellen
Unabhängige Prüfung
Wiedereröffnung
GRENZE
Aggregation verbessert die Lesbarkeit, kann aber eine kritische Schwäche, Abhängigkeit oder Einschränkung verbergen.