Regulierung · KI · Transparenz

KI-Verordnung: Transparenzpflichten gelten seit 2. August 2026

Pflicht gilt seit 2. August 2026Frist: 2. August 2026Geprüft: 5. August 2026Nächste Prüfung: 2. November 2026

01 · Feststellung nach der Frist

Was sich praktisch ändert

Seit dem 2. August 2026 gelten die Transparenzpflichten aus Artikel 50. Anbieter müssen interaktive Systeme so gestalten, dass Menschen die KI-Interaktion erkennen, und bestimmte erzeugte oder veränderte Inhalte maschinenlesbar kennzeichnen.

Betreiber informieren Menschen bei bestimmten Anwendungen wie Deepfakes, nicht menschlich geprüften Inhalten von öffentlichem Interesse, Emotionserkennung und biometrischer Kategorisierung. Rolle und Art der Ausgabe bestimmen die Pflicht.

02 · Wer seine Position prüfen muss

Wer seine Position prüfen muss

Betroffen

Organisationen mit direkter KI-Interaktion oder Verbreitung KI-erzeugter beziehungsweise veränderter Inhalte in der EU.

Abgrenzung

Reine interne Nutzung löst nicht jede Pflicht aus; Rolle, Exposition und Ausgabeart bleiben entscheidend.

03 · Positionsänderung

Positionsänderung

Vorher

Governance konnte sich auf freigegebene Werkzeuge und interne Regeln konzentrieren.

Jetzt

Inventarisierung, Nachverfolgung und Offenlegung werden zu prüfbaren Fähigkeiten von Angebot, Inhalt und Kundenbeziehung.

Konformität verlangt Wissen über KI-Beteiligung, Verbreitungsort und Nutzerinformation.

Für Inhalte, Beratung und Kundenkontakt wird Nachvollziehbarkeit zu einer Belegfähigkeit.

Risiko

Nicht erfasste Ausgaben werden zu spät entdeckt und ihre Herkunft lässt sich nicht zuverlässig rekonstruieren.

Strategische Chance

Nachvollziehbarkeit als Beleg der Beherrschung gegenüber Kunden, Partnern und Behörden nutzen.

04 · Fünf vorzubereitende Entscheidungen

Fünf vorzubereitende Entscheidungen

  1. 01

    KI-unterstützte Ausgaben erfassen

    Texte, Bilder, Dialogantworten und externe Lieferobjekte inventarisieren.

    Horizont
    Sofort
    Entscheidungsgremium
    Fachbereiche · Lieferobjekte
  2. 02

    Öffentliche Interaktionen prüfen

    Assistenten und Schnittstellen mit direkter KI-Interaktion identifizieren und Hinweise prüfen.

    Horizont
    Sofort
    Entscheidungsgremium
    Produkt · Kundendienst
  3. 03

    Anbieter zur Kennzeichnung befragen

    Form und Grenzen maschinenlesbarer Kennzeichnung klären.

    Horizont
    Nächste Verlängerung
    Entscheidungsgremium
    Einkauf · Recht
  4. 04

    Verantwortung zuweisen

    Eine verantwortliche Person für Inventar und Eskalation benennen.

    Horizont
    Nächste Leitungssitzung
    Entscheidungsgremium
    Leitung · KI-Governance
  5. 05

    Nächste Prüfung planen

    Den Eintrag am 2. November 2026 mit ersten Vollzugsentscheidungen neu bewerten.

    Horizont
    2. November 2026
    Entscheidungsgremium
    Strategische Prüfung

05 · Richtigstellung

Richtigstellung

Behauptung

Die KI-Verordnung trat am 2. August 2026 in Kraft.

Geprüfte Korrektur

Sie trat am 1. August 2024 in Kraft; 2026 wurden die Transparenzpflichten aus Artikel 50 anwendbar.

06 · Belege

Primärquellen

07 · Überarbeitungen

Öffentliche Historie

Zeitplan, Rollen und strategische Folgen anhand institutioneller Quellen geprüft.